Tzatziki selber machen: Cremige, proteinreiche Joghurt-Knoblauch-Sauce

Mein Standardrezept für alle Situationen, die einen guten Dip brauchen: Grillabende, Tofu-Döner, Gemüse zwischendurch oder als proteinreiche Ergänzung zum Abendessen nach dem Training.

Lotte, Gründerin von The Fuel Club Lotte
Rote Keramikschüssel mit cremigem Tzatziki, Gurkenstücken, frischem Dill und einem Schuss Olivenöl auf einer dunklen Fläche.
  • Vorbereitung 5 Min
  • Zubereitung 5 Min
  • Schwierigkeit Sehr einfach

Tzatziki selber machen ist einfacher als gedacht: Mit griechischem Joghurt, frischer Gurke und ein paar Zutaten hast du in zehn Minuten eine cremige Joghurt-Knoblauch-Sauce, die besser schmeckt als jedes Supermarkt-Tzatziki. Ich mache sie seit ungefähr fünf Jahren selbst und habe seitdem nie wieder eine fertige Packung gekauft.

Zum Rezept

Wie ich dazu gekommen bin

Tzatziki war für mich lange ein typisches Supermarktprodukt, genauso wie Brot. Ich habe einfach nicht gewusst, dass man das einfach selbst machen kann. Irgendwann habe ich mich getraut, das auszuprobieren, und gemerkt: Das ist keine Rocket Science. Es geht schnell, schmeckt besser, und niemand merkt, dass da ein anderer Joghurt drin ist als im klassischen Tzatziki.

Warum ich nie wieder fertiges Tzatziki kaufe

Für mich wäre es mittlerweile aufwendiger, extra zum Supermarkt zu gehen und fertiges Tzatziki zu kaufen, als es selbst zu machen. Beim Wocheneinkauf nehme ich die Zutaten standardmäßig mit. Danach fragt man sich: „Wow, und das habe ich jetzt die ganzen letzten Jahre immer im Supermarkt gekauft, obwohl es so einfach ist?" Man kann bei der Zubereitung wirklich nicht viel (oder auch nichts) falsch machen.

Die kleinen Stellschrauben

Das Rezept basiert auf dem Standardrezept, ich habe nur an den Mengenverhältnissen geschraubt und den Joghurt ausgetauscht. Ich nehme griechischen Joghurt mit weniger Fett und etwas mehr Eiweiß. Er ist trotzdem immer noch super cremig, weil griechischer Joghurt generell viel cremiger ist als normaler Joghurt. Wenn ich gerade in einer Phase bin, in der mehr Protein sinnvoll ist, ist das eine der vielen kleineren Änderungen, die sich summieren. Den extra Proteinriegel danach „muss" ich dann nicht mehr essen. Kleiner Reminder an der Stelle: Ihr „müsst" gar nichts ;)

Warum das Rezept funktioniert

  • Fertig in zehn Minuten: Kein Warten, keine Technik, die man erst lernen muss. Gurke reiben, alles vermengen, abschmecken, fertig.
  • Griechischer Joghurt macht den Unterschied: Er ist von Natur aus cremiger als normaler Joghurt, egal ob Vollfett oder mit weniger Fett. Das Ergebnis ist eine Sauce, die sich eins zu eins anfühlt wie die aus dem Supermarkt.
  • Gurkenwasser bleibt drin: Die Gurke wird gerieben und kommt ohne zusätzliches Ausdrücken in den Joghurt. Das Gurkenwasser bringt zusätzliche Frische und macht die Sauce leichter, nicht wässriger.
Nahaufnahme von cremigem Tzatziki mit Gurkenstücken und Dill, das an einem Löffel haftet und in dicken Strängen herunterläuft.

Zutaten für Tzatziki

Griechischer Joghurt ist die Basis und der entscheidende Faktor für die Konsistenz. Ich nehme die Variante mit 0,1 % Fett, sie ist genauso cremig wie die Vollfettversion, bringt aber etwas mehr Eiweiß mit.

Außerdem brauchst du:

  • Gurke: Fein reiben, nicht ausdrücken. Das Gurkenwasser gehört mit in die Sauce.
  • Knoblauch: Ein bis zwei Zehen, je nach Geschmack. Fein hacken oder durch die Presse drücken, beides funktioniert.
  • Zitronensaft: Bringt Frische, aber Vorsicht mit der Menge. Zu viel Zitrone macht die Sauce schnell zu sauer.
  • Olivenöl: Ein Esslöffel reicht, er rundet den Geschmack ab.
  • Dill: Frisch gehackt, gibt dem Tzatziki den typischen Charakter. Getrockneter Dill funktioniert auch.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken am Ende, nicht vorher.

Meine 3 Tipps für Tzatziki

Tzatziki ist wirklich einfach, aber ein paar Kleinigkeiten machen den Unterschied zwischen gut und sehr gut.

  1. 1

    Stück für Stück abschmecken

    Zitronensaft und Salz nicht auf einmal dazugeben, sondern nach und nach unterrühren und zwischendurch probieren. Zu viel Zitrone lässt sich schwer korrigieren, bei zu wenig Knoblauch kann man immer noch nachlegen.

  2. 2

    Gurke reiben, nicht schneiden

    Fein geriebene Gurke verteilt sich gleichmäßig in der Sauce und gibt mehr Saft ab als gewürfelte Stücke. Den Saft nicht wegschütten, er gehört mit rein.

  3. 3

    Kurz ziehen lassen

    Frisch gemacht schmeckt das Tzatziki gut, nach einer Stunde im Kühlschrank schmeckt es besser. Die Aromen verbinden sich, der Knoblauch wird etwas milder. Wer Zeit hat, macht es am Vortag.

Frauenhände reiben eine frische Gurke auf einer Vierkantreibe über eine Metallschüssel, Edelstahlküche im Hintergrund.

Zutaten austauschen

  • Griechischer Joghurt: Ich nehme die 0,1-%-Variante, aber jeder griechische Joghurt funktioniert. Vollfett wird etwas reichhaltiger, der Unterschied in der Konsistenz ist minimal. Normaler Joghurt ist zu flüssig und ergibt eine dünnere Sauce.
  • Vegane Variante: Pflanzlicher Joghurt auf Soja- oder Cashewbasis funktioniert, aber die Konsistenz ist nicht identisch mit der aus griechischem Joghurt. Das Ergebnis ist etwas weniger cremig und der Geschmack leicht anders.
  • Dill: Wer keinen Dill mag, kann ihn weglassen oder durch frische Minze ersetzen. Das ergibt eine etwas andere Richtung, aber funktioniert auch gut.

Aufbewahrung & Varianten

Haltbarkeit
Das Tzatziki hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter für bis zu 4 Tage. Frisch schmeckt es am besten, nach ein bis zwei Tagen zieht der Knoblauch stärker durch.
Varianten
Mit einer Prise Chiliflocken wird die Sauce etwas spicy. Ein halber Teelöffel Honig passt überraschend gut dazu und rundet die Säure ab. Das ist dann kein klassisches Tzatziki mehr, hat aber definitiv etwas. Beides ist optional und nicht jedermanns Ding.
Einsatz
Die Sauce ist ein Liebling bei Grillgästen, funktioniert aber genauso gut als Dip zu Gemüse oder meinem Protein Naan. Außerdem verwende ich das Tzatziki gerne als Sauce zum Tofu-Döner oder als Beilage zu gebratenem Fleisch oder Falafel.
Ein Löffel hebt eine Portion Tzatziki aus einer roten Schüssel, die Sauce läuft cremig zurück.

Häufig gestellte Fragen zu Tzatziki

Muss man die Gurke beim Tzatziki ausdrücken?

Nein. Ich drücke die Gurke nicht aus und empfehle das auch nicht. Das Gurkenwasser bringt die Frische in die Sauce und macht sie leichter. Wer die Gurke auspresst, verliert genau das, was das Tzatziki so angenehm macht.

Welcher Joghurt eignet sich am besten für Tzatziki?

Griechischer Joghurt, weil er von Natur aus cremiger ist als normaler Joghurt. Ob Vollfett oder mit weniger Fett ist Geschmackssache, beide Varianten funktionieren gut. Normaler Joghurt ergibt eine dünnere Sauce.

Wie viel Protein hat selbstgemachtes Tzatziki?

Das hängt vom verwendeten Joghurt ab. Mit griechischem Joghurt mit 0,1 % Fett kommt dieses Rezept auf rund 23 g Eiweiß pro Portion. Die Vollfettversion bringt entsprechend weniger Eiweiß und mehr Fett mit.

Warum schmeckt selbstgemachtes Tzatziki besser als gekauftes?

Weil man die Zutaten selbst bestimmt und frisch verarbeitet. Kein Konservierungsmittel, kein Stabilisator, kein Kompromiss beim Joghurt. Und weil man beim Abschmecken genau auf den eigenen Geschmack eingehen kann.

Kann man Tzatziki vegan machen?

Ja, mit pflanzlichem Joghurt auf Soja- oder Cashewbasis. Die Konsistenz ist nicht identisch mit der aus griechischem Joghurt, das Ergebnis ist etwas weniger cremig. Geschmacklich funktioniert es trotzdem gut.

Kann man Tzatziki einfrieren?

Das wird nicht empfohlen. Joghurt verändert beim Einfrieren und Auftauen seine Konsistenz und wird körnig. Tzatziki ist ein Frischprodukt und sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Wie lange hält sich selbstgemachtes Tzatziki im Kühlschrank?

In einem verschlossenen Behälter bis zu 4 Tage. Frisch schmeckt es am besten, nach ein bis zwei Tagen zieht der Knoblauch stärker durch.

Eine Hand hält eine dunkle Keramikschüssel mit cremigem Tzatziki, Dill und Olivenöl.

Tzatziki

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Cremig, schnell, besser als gekauft: Joghurt-Knoblauch-Sauce in zehn Minuten.

  • Vorbereitung 5 Min
  • Zubereitung 5 Min

Zutaten

1 Portion
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Nährwerte

Pro Portion

  • Energie 246 kcal
  • Kohlenhydrate 11 g
  • Fett 9 g
  • Eiweiß 23 g

Zubereitung

  1. 01

    Vorbereiten

    Gurke fein reiben. Dill hacken. Knoblauch fein hacken oder durch die Knoblauchpresse drücken.

  2. 02

    Vermengen

    Griechischen Joghurt mit Zitronensaft, Olivenöl, Gurke, Knoblauch und Dill verrühren.

  3. 03

    Abschmecken

    Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zutaten nach und nach einarbeiten und zwischendurch probieren.

  4. 04

    Verfeinern (optional)

    Mit etwas Honig oder Chiliflocken verfeinern. Passt je nach Geschmack sehr gut, ist aber nicht jedermanns Ding.

Was meinst du?

Hast du mein Rezept für Tzatziki schon einmal ausprobiert? Wie hat es dir geschmeckt? Ich freue mich über Lob, freundliche Kritik und deine eigenen Tipps und Erfahrungen.

Unterschrift von Lotte

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    Das Bild zu diesem Gericht wurde ganz oder teilweise mit künstlicher Intelligenz erstellt, auf Basis meines eigenen Rezepts. Alle Rezepte stammen von mir und werden vor der Veröffentlichung viele Male selbst gekocht.

    Dein Ergebnis kann in Farbe, Konsistenz oder Anrichtung leicht anders aussehen. Alle Zutaten, Mengen und Schritte findest du wie immer im Rezept.

    Wenn du Fragen zum Rezept hast, melde dich gern bei mir.

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